Episode 04 - Überraschende Nachrichten

Endlich waren die Mädchen wieder zu Hause, auf ihrer Erde. Während Samantha in dem Auto ihrer Eltern sahs, dachte sie über einige Dinge nach, Madelaine und Kim ging es aber Ebenso. //Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein... und wenn nicht, dann sind nur ein paar Minuten vergangen!// Dies dachten sich alle drei, auf ihrem Weg nach Hause.

Kim war die erste, die Zuhause ankam. >Endlich wieder in Kyoto!! Das Schuljahr war echt lang!< sagte sie fröhlich vor sich hin und genoss die Frische Luft. >Komm rein Schatz. Ben wartet schon auf dich!< rief ihre Mutter sie. >Oh ja!! Mein kleiner Benny!!!< Kim freute sich riesig und rannte in den Garten.

Auch Madelaine kam nun in Fukushima an, doch da sollte sie nicht lange bleiben. >Schatz, wie du weißt wollen wir den Sommer über in Frankreich bleiben. Du kannst nun entscheiden, ob du hier bei deiner Tante bleiben willst oder ob du mit in das schöne Paris kommst.< erklärte Madelaines Mutter. //Deswegen sind wir also nach Fukushima gefahren// dachte sie sich und antwortete darauf folgendes: >Ich will mit nach Frankreich!!!<. Die Mutter sah sie glücklich an. //Mein geliebtes Frankreich// dachte Madelaine, danach ging sie mit ihrer Mutter ihre Tante besuchen. Ein paar Stunden später machten sie sich dann auf den Weg.

Nun ist auch Samantha endlich in Osaka angekommen. >Endlich Zuhause!!< Samantha freute sich ebenso wie die anderen beiden. Abends fiel sowohl Samantha müde ins Bett, als auch Kim. Madelaine sahs in dem Moment im Flugzeug nach Frankreich. >Ich bin so Müde...< sagte Madelaine leise vor sich hin und sah aus dem Fenster. >Schlaf doch ruhig, Schatz! Wir wecken dich, wenn wir da sind.< erwiderte ihre Mutter, denn sie hatte es gehört. >Nein, nein!! Ich kann schlafen, wenn wir da sind! Den Anblick von Paris möchte ich nicht verpassen!!< antwortete Madelaine. Sie liebte ihr Frankreich über alles.

Strahlend blauer Himmel, keine Wolken zusehen und Vogel Gezwitscher. Das war es, was Kim in diesem Moment sah. Sie stand am Fenster und streckte sich. >Hach! Hab ich gut geschlafen!< sagte sie sich und öffnete das Fenster. Gestern kam sie zuhause an, doch jetzt war heute! Sie freute sich schon auf ihre langen Sommerferien und schmiedete Pläne. >So, nun erstmal ins Bad!< sagte Kim und schloss ihr Fenster. Sie ging aus dem Zimmer und hörte ihre Eltern reden. Kim musste lächeln und ging ins Bad.

Ein paar Sonnenstrahlen schienen in das Zimmer von Samantha und direkt in ihr Gesicht. Samantha zog die Decke weit über den Kopf, doch dadurch waren ihre Füße draußen. Diese zog sie zurück und für einen Moment sah es so aus, als wenn sie weiter schlafen würde, doch dann flog die Decke hoch und Samantha sprang aus dem Bett. >Wer hat den Vorhang nicht zugemacht!?< fragte sie genervt und stappste zum Fenster. >Heute wird sicher ein Schöner Tag!!< und mit diesen Worten ging Samantha aus ihrem Zimmer.

>PARIS!!!< Die Passagiere erschraken, einige schreckten aus ihrem Schlaf auf, als Madelaine los schrie. Doch schon ein paar Minuten später hielt sie sich den Mund zu. //Endlich!!!// dachte sie sich. Es dauerte noch etwas, aber dann landeten sie endlich und Madelaine tanzte auf dem Flughafen herum. >Paris, mein Paris!!< rief sie immer wieder, bis ihre Mutter sie rief. >Ich komme schon!!< rief Madelaine und benahm sich seitdem anständig! Es war noch ein Stückchen bis zu ihrem Haus, aber als sie ankam, fiel Madelaine todmüde ins Bett und schlief sofort ein. >Wann sollen wir ihr es sagen??< fragte Herr Clain. >Lass sie erstmal schlafen, außerdem... die Sommerferien sind noch so lang!< antwortete Frau Clain. >Sag es ihr nicht zu spät!< ermahnte ihr Mann. >Keine Sorge!!< erwiderte seine Frau und deckte Madelaine zu.

>Mama!! Wo ist Benny?? Ich wollt mit ihm Gassi gehen!!< wollte Kim wissen. >Mit deinem Vater weg. Sie müssten aber jeden Moment wieder kommen. Sag mal... was hast du eigentlich in den Ferien vor? Da wir dieses Jahr nicht in den Urlaub fahren...< erwiderte ihre Mutter. >Ah!! Darüber wollte ich mit euch reden...ich will zu Sammy!!< beantwortete Kim die Frage. >Zu Sam?< wollte ihre Mutter nun noch mal genau wissen. >Genau! Ich muss Sammy nur noch mal anrufen, nicht das sie wegfahren wollen...ich dachte mir, da wir uns so selten sehen, könnte ich doch mal in den Ferien zu ihr!!< erklärte Kim. >Also ich habe nichts dagegen! Aber frag deinen Vater noch mal!!< entgegnete ihre Mutter. >YUHU!! Er hat sicher nichts dagegen!! Ich werde Sammy anrufen gehen!!< freute sich Kim und rannte in ihr Zimmer und schnappte sich das Handy.

>Guten Morgen Mama, Papa!< sagte Samantha und gesellte sich mit in die Küche. >Müsli?< fragte ihre Mutter. >Nein! Ich esse heute mal einen Salat zum Frühstück!< antwortete Samantha und bekam prompt eine Schüssel von ihrem Vater. >Ich bitte auch!< sagte er und sah in die Zeitung. >Vielfraß!< entgegnete seine Frau. Samantha musste lächeln. Sie füllte zwei Schüsseln mit Salat und gab eine ihrem Vater. >Sam, wir müssen dir etwas sagen...< begann ihre Mutter. >Und wir hoffen du bist nicht sauer...aber so kann das nicht weiter gehen!< beendete ihr Vater den Satz. >Jetzt...bekomme ich Angst!< sagte Samantha und schob die Schüssel beiseite. >Du bringst nicht nur deine Lehrer in Verlegenheit oder Blamierst sie, nein, sondern fängst an die Schule zu verschandeln. Außerdem hat sich der Direkter schon mehrmals bei uns beschwert, das du ihm Streiche spielst...< begann ihre Mutter zu erklären. Samantha schluckte und sah ihren Vater an. >Wir wissen nicht warum du so etwas tust, denn so was hast du noch nie gemacht!! Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, dich von dem Cha Internat zunehmen!< erklärte ihr Vater und faltete die Zeitung zusammen. Er sah sehr ernst aus. //Nein...Madelaine! Ausgerechnet jetzt wo ich eine Freundin gefunden habe...// dachte sich Samantha und sah ihre Eltern traurig an. >Aber freuen kannst du dich dennoch! Hast du uns nicht mal gesagt, das Kim auf dem Masita ist?< fragte ihre Mutter mit einem Grinsen im Gesicht. >Ja und...?< wollte Samantha verwirrt wissen. >Weil wir dich auf dem Internat in Tokio angemeldet haben! Du kannst nach den Sommerferien mit Kim zusammen auf das Internat gehen.< erklärte ihre Mutter. >Genau, wir hoffen das du dich da besser benimmst und niemandem Schwierigkeiten bereitest.< sagte ihr Vater und stand auf. >Das mit den Schwierigkeiten kann ich euch nicht versprechen...aber ich werde mich auf jedenfall besser benehmen als auf Cha!< antwortete Samantha und umarmte ihren Vater. >Ich danke euch!! Ich danke euch!!< rief sie und der Gedanke an Madelaine war wie vergessen. In dem Moment klingelte dann auch ihr Handy. >Hallo?< Samantha hielt es an ihr Ohr und wartete gespannt auf eine Antwort. >Hallo Sammy? Ich bin’s Kim!!!< hörte sie nun. >KIMMI!!!< schrie Samantha ins Handy, danach herrschte kurz Ruhe. >Kim???< fragte Samantha nun leise. >Schrei das nächste mal nicht so! Ich bin vom Bett geflogen!!!< schimpfte Kim. >Entschuldige!!< lachte Samantha. >Du Sammy ich wollte dich fragen, ob ich in den Ferien zu dir kommen darf??< Kim wurde bei dieser Frage ernst aber auch etwas unsicher. Was ist, wenn Samantha nein sagt?? Kim wartete auf die Antwort, denn sie hörte nur leise Stimmen im Hintergrund. >JA! Na klar kannst du kommen!!! Aber erst in 2 Wochen! Ist das Okay für dich??< beantwortete Samantha die Frage mit einer Gegenfrage. >Warum erst so spät? Ich dachte wir können die ganzen Ferien zusammen sein?!< Kim kicherte, denn es war Spaß. >Meine Eltern wollen die ersten Beiden Wochen mit mir allein verbringen... und ich höre grad in den letzten beiden Wochen, kommen Verwandte.< erklärte Samantha. >Dann bleiben uns nur zwei Wochen... einverstanden!! Dann also bis in zwei Wochen!!< sagte Kim und legte auf. >Eh... Kimmi?? Jetzt hat die einfach aufgelegt...< sagte Samantha zu ihren Eltern.

Es wurde langsam Dunkel, als Madelaine in ihrem Bett, in Paris, aufwachte. >Wo...wo bin ich? ... Ach ja! Wir sind ja in Paris!!< es fiel ihr dann doch noch ein. Sie rieb sich den Kopf und ging dann hinunter in den Garten. Das Mädchen sah, das ihre Eltern den Grill anhatten. Wahrscheinlich würde es Spieße, Würstchen und Steaks geben, vielleicht auch gegrillten Fisch. Madelaine zog sich ein paar Schuhe an und ging dann hinaus. >Ah, da bist du ja! Hast du ausgeschlafen?< fragte ihre Mutter lächelnd, als sie den Tisch deckte. >Der Geruch hat mich geweckt!< gab Madelaine als Antwort zurück. Ein paar Minuten später sahsen alle gemeinsam am Tisch und aßen. >Maddy? Was würdest du sagen, wenn wir dich auf ein anderes Internat schicken würden.< fragte ihr Vater und nahm einen Schluck Bier. >Was? Ich soll auf ein anderes Internat??< wollte Madelaine verwirrt wissen. >Genau und zwar nach Tokio!< erwiderte ihre Mutter. >Auf das Masita???< Madelaine war nun total verwirrt. >Ja, aber woher kennst du Masita?< wollte nun ihre Mutter wissen. >Äh also ... eine Freundin meiner Freundin, geht dort aufs Internat!< erklärte Madelaine. >Und nun gehst du da auch hin!< fügte ihr Vater hinzu.

Den ganzen Abend über war Madelaine traurig und war sauer auf sich selbst, weil sie Samanthas Telefonnummer nicht hatte, um ihr bescheid zusagen. Samantha freute sich währenddessen und dachte mit keiner Silbe an Madelaine. Kim war auch außer sich vor Freude, aber nicht weil sie wusste das ihre Freunde auf ihr Internat kommen würden, nein! Das wusste sie nicht, sondern weil sie zwei Wochen zu Samantha fahren würde!.  

Wie wird wohl ihre Ankunft in Tokio...im Internat verlaufen?? Wir werden es sehen.
Wenn ihr die Sommerferien der Mädchen nicht verpassen wollt, dann solltet ihr jetzt zu den SpecialEpisoden wechseln~