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„Was ist das?“ Damiàn schaute in den Himmel. Nun blickte auch Luna nach oben. „Da kommt etwas geflogen. Das ... das ist ein Pokémon!!“ sagte Luna als sie es besser erkennen konnte. Das Pokémon knallte auf den Boden und schrie auf. „Ein Dratini?“ fragten sich beide gleichzeitig....[Weiterlesen?]

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Die Legende des Evoli

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Episode 04 - Die erste Auseinandersetzung!

Die Kinder erfuhren, vom Professor, von einer Legende über Evoli. Und nun sollen SIE die Welt retten? Gegenüber dem Professor traten alle selbstbewusst und stark auf, doch seit sie Alabastia verlassen haben, herrscht Unsicherheit.

„Ob wir das alleine schaffen?“, fragte Luna nachdenklich. „Wieso nicht?“, stellte Maara eine Gegenfrage. „Wir sind Kinder!“, rechtfertigte sich Luna. Kurzes Schweigen herrschte, doch dann schaute Maara sie fröhlich an. „Ich wollte schon immer auf Reisen gehen. Pokémon fangen und sie auf der Bühne präsentieren! Und da wir für diese Mission durch die verschiedensten Orte müssen, lässt sich mein Wunsch erfüllen. Ich schaue dem Ganzen positiv entgegen und außerdem haben wir es dem Professor versprochen!“ Luna schaute verunsichert zu den Jungs, und als diese nickten, machte sie ein trotziges Gesicht und lief schneller voraus. Ryo erkannte, dass seine Nachbarin dem nicht zustimmte und rannte hinterher. Maara blieb stehen und schaute nur verpeilt drein. „Hab ich was Falsches gesagt?“, wollte sie wissen. „Eigentlich nicht. Natürlich wird es nicht einfach und sicher werden wir viel kämpfen müssen...“, begann Damiàn. Ryo packte Luna am Arm und beendete den Satz. „Aber wir sollten dabei niemals unsere Träume vergessen!“ Luna sah ihn wütend an und zog ihren Arm zurück. „Luna! Wie wollen wir unser Versprechen gegenüber dem Professor halten, wenn wir unsere Träume und damit jegliche Hoffnung aufgeben?“, fragte er und wollte ihr ins Gewissen reden. Das Mädchen schloss die Augen und nickte einen Moment später. „Aber ich komme dennoch nicht mit Maara's Art klar!“, sagte sie und drehte sich weg. Ryo drehte sich langsam um und dachte, nun ein verärgertes Mädchen vorzufinden. Doch Maara schaute ihn nur verständnislos an und ging dann an den beiden vorbei. „Ich reise auch alleine, wenn's sein muss!“, meinte sie noch knapp und lief davon. „Maara...“, flüsterte Damiàn. Die Jungs schauten Luna an und diese meinte: „Was ist? Ich hab nichts gemacht!“

Etwa 10 Minuten später blieb Maara stumm stehen und sah sich um. Die anderen waren weit und breit nicht zusehen. Jetzt bereute sie es, abgehauen zu sein. Doch warum mochte Luna sie nicht? Sie hatte ihr doch nichts getan... oder ist es, weil Maara so fröhlich ist und nicht ernst? Das Mädchen ließ sich an einem Baum nieder und kramte etwas in ihrer Tasche herum. Sie hoffte, ein Taschentuch zu finden, doch vergebens. Stattdessen fand sie ein Bild und holte es heraus. Ihre Mutter muss es wohl hineingetan haben. „Diese Kinder... da sind Dami und ich... das war doch vor 6 Jahren! Aber wer sind die anderen beiden?“ Maara schaute nachdenklich hinauf, als es ihr plötzlich weggenommen wurde. Erschrocken sprang sie auf und blickte in ein, ihr Bekanntes, Gesicht. „Was machen Luna und ich auf dem Foto?!“, wollte Ryo verwirrt wissen. „Ihr seid das?“, brachte Maara ungläubig hervor. „Wer ist wo?“, fragte Luna und schaute hinter ihrem Freund vor und auch Damiàn zeigte sich. „Leute?!“ Maara wusste nicht, was sie sagen sollte. „Maara wo hast du das Bild her? Wir zwei in Alabastia? Das muss schon ewig her sein.“, sagte Damiàn und hob die Augenbraue. „Um genau zu sein, vor 6 Jahren.“, antwortete ihm das Mädchen. „Wahnsinn!! Das hab ich ja total vergessen! Ihr beide wart damals bei Verwandten in Alabastia und da haben wir uns angefreundet!“, meinte Luna plötzlich. „Ja...?! Meine Verwandten wohnen aber mittlerweile in der Jotho Region.“, sagte Maara. „Also! Wenn wir Freunde sind... dann musst du auch mit Maara klar kommen!“, Ryo wandte sich zu Luna und sah sie erwartungsvoll an. „Ich... kann's ja versuchen!“, antwortete diese und drehte sich, leicht errötet, zur Seite. Maara kicherte und fragte dann, ob sie weitergehen sollten. Als alle zustimmten, machten sie sich wieder auf den Weg, Richtung Vertania City.

Nun liefen die Vier schon seit zwei Stunden in einem Wald herum und sahen kein einziges Pokémon. „Hier muss es doch auch Pokémon geben!“, schimpfte Ryo. „Auf unserer Fahrt nach Alabastia haben wir hier Taubsis, Habitaks und Raupys gesehen.“, sagte Maara und schaute Ryo verwirrt an. Bevor dieser etwas sagen konnte, tauchte ein Rattfratz auf. „Das haben wir nicht gesehen.“, meinte Maara und legte den Kopf schief. „Egal! Ich will es fangen!! Evoli komm raus!“, sagte Ryo und schickte sein kleines Pokémon in den Kampf. Als das Rattfratz die Kinder mitbekam, stellte es sich kampfbereit hin. „Evoli! Tackle-Attacke LOS!“, rief Ryo und das Pokémon tat, was sein Trainer ihm befahl. Doch Rattfratz wich aus und Evoli rannte prompt vor einen Baum. „Evoli! Nein!! Setz noch mal Tackle ein!“, rief Ryo. „Das wird nichts...“, meinte Damiàn zu den anderen. Luna bemerkte, dass Maara ein Stück hinter ihr stand und es sah so aus, als wenn sie sich vor der kleinen lilafarbenen Ratte versteckte. Evoli rannte ständig auf Rattfratz zu, doch dieses wich immer wieder aus und setzte irgendwann Kratzer ein. Ryo's Pokémon flog durch die Luft und blieb dann erschöpft auf dem Boden liegen. Das wilde Pokémon flüchtete und Ryo schaute ihm traurig nach. „Dabei wollt ich es fangen...“, sagte er und sackte auf den Boden. Maara ging zu seinem Evoli und nahm es auf den Arm. „Du darfst jetzt nicht aufgeben! Du musst auch bedenken, dass dein Pokémon noch ein Baby ist. Unsere Evolis haben doch noch gar keine Kampferfahrung.“, sagte Maara und gab Ryo sein Pokémon. „Danke.“, erwiderte er und ließ Evoli zurück in seinen Pokéball. „Wir sollten uns beeilen. Zum einen, weil ich noch vor Anbruch der Dunkelheit in Vertania City ankommen möchte und zum anderen... weil Ryo's Evoli ins Pokémon Center muss.“, sagte Maara und wandte sich nun an alle. „Ich stimme dir zu! Außerdem, möchte ich aus diesem Wald heraus!“, entgegnete ihr Luna. „Na dann? Worauf warten wir? Wir müssen immer geradeaus, dann sollten wir bald die Stadt sehen.“, meinte Damiàn und zeigte nach vorne. Die anderen nickten und sie setzten ihre Reise fort. Ryo schaute traurig, da er eigentlich in diesem Wald Pokémon fangen wollte, aber er sagte sich, es werden noch viele weitere folgen.

Es dauerte nicht mehr lang und sie sahen wirklich die Stadt vor sich. Damiàn hatte also recht behalten. Während Maara und Luna die Aussicht genießen wollten, rannten die beiden Jungs los. „Hey!", rief Luna, doch wurde glatt ignoriert. „Was meinst du? Sollen wir hinterher gehen? Oder noch etwas bleiben?“, fragte Maara grinsend. „Hinterher gehen, natürlich!“, antwortete Luna frech und rannte los. Maara blieb zurück und schaute noch ein letztes Mal in die weite Ferne. Dann folgte sie den anderen und bald waren sie auch schon angekommen.
Als Erstes gingen sie natürlich in das Pokémon Center, damit das kleine Evoli von Ryo behandelt werden konnte. „Ich bin müde...“, meinte Luna und ließ sich auf einer der vielen Bänke nieder. „Seid ihr neue Trainer?“, fragte Schwester Joy und die Kinder erschraken. „Woher wissen sie das?“, wollte Ryo wissen. „Professor Eich hat hier angerufen. Er hat hier etwas für euch hinterlegt und ich soll es euch nun geben.“, erklärte Joy. „Was denn?“, wollte Maara neugierig wissen. „Seht selbst!“, erwiderte Joy und hielt ihnen Ordens- und Bänderboxen vor die Nase. „Nehmt das, was ihr wollt.“, sagte sie. Ryo nahm sich sofort eine Ordensbox, denn er wollte der beste Pokémon Trainer der Welt werden und dazu müsste er alle Arenaleiter besiegen. Danach folgte Luna, sie entschied sich für eine Bänderbox. Ihr Traum ist es zwar, Pokémon Züchterin zu werden, aber sie mochte Wettbewerbe lieber als Arenakämpfe. Maara schnappte sich prompt die zweite Bänder Box, denn sie wollte die beste Top Koordinatorin der Welt werden. Damiàn zögerte. Sollte er eine Box nehmen oder doch nicht. Sein Traum ist es, Arenaleiter zu werden. Er fragte sich, ob er die Arenaleiter herausfordern oder doch lieber bei den Wettbewerben teilen nehmen soll. Die anderen sahen ihn fragend an. Schließlich entschied er sich für die Wettbewerbe, doch sicher war Damiàn sich dennoch nicht.

„Und was machen wir jetzt?“, fragte Ryo. „Essen!!“, antwortete Maara begeistert. Plötzlich hörten die Kinder jemanden schreien. „HALTET SIE!!! DIEBE!!! SIE HABEN MEINE POKÉMON GESTOHLEN!!!“ Sofort rannten die 4 Freunde hinaus und fanden ein verzweifeltes Mädchen vor. „Was ist passiert?“, wollte Luna sofort wissen. „Da waren... 2… Diebe halt... sie haben mein Rattfratz und mein Nidoran (w) gestohlen!“, schniefte das Mädchen. „Wo sind sie lang?“, fragte Ryo. Das Mädchen zeigte in eine Richtung und die 2 Jungs liefen los. „Mach dir keine Sorgen! Wir finden deine Pokémon!“, versuchte Maara sie aufzuheitern. Dann schaute sie Luna an und beiden nickten.

Werden sie diese Diebe finden?
Und können sie die Pokémon retten oder werden sie versagen?
Wenn ihr es wissen wollt, dann lest doch die nächste Episode.