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„Was ist das?“ Damiàn schaute in den Himmel. Nun blickte auch Luna nach oben. „Da kommt etwas geflogen. Das ... das ist ein Pokémon!!“ sagte Luna als sie es besser erkennen konnte. Das Pokémon knallte auf den Boden und schrie auf. „Ein Dratini?“ fragten sich beide gleichzeitig....[Weiterlesen?]

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Episode 06 - Wahrheit oder Lüge?

In der letzten Episode verfolgten die Jungs zwei Diebe, die Pokémon von einem kleinen Mädchen gestohlen hatten. Ihre Evolis kämpften hart und gewannen schließlich. Die Diebe wurden verjagt und das Mädchen bekam ihre Pokémon zurück. Der Tag war vorbei und die Nacht brach an.

Unsere Helden schliefen alle glücklich in den Betten eines Pokémon Centers. Alle? Nein! Ryo stand vor dem Center und sah zum Himmel hinauf. „Wunderschön.“, sagte er und ging ein paar Schritte, bis er eine Bank sah. Dort setzte er sich und seufzte. „Pika?“, das kleine gelbe Pokémon schaute zu seinem Partner. „Alles okay Kumpel. Ich dachte nur gerade an Morgen.“, antwortete Ryo seinem Pikachu. Dieses schaute ihn aber weiterhin verwirrt an. Ryo lächelte. „Morgen werde ich meinen ersten Arenakampf bestreiten. Mit dir... und Evoli.“ Er machte eine Pause und sah noch einmal in den Himmel. „Ich bin einfach aufgeregt.“, ergänzte er noch, dann hörte er eine, ihm bekannte, Stimme. „Ryo! Was tust du hier draußen?“ Eine dunkle Gestalt kaum auf ihn zu. Im ersten Moment erkannte er die Person nicht. Doch als sie näher kam, bemerkte er, dass es Maara war. „Was willst du hier Maara?“, stellte er gleich eine Gegenfrage. „Ich hab zuerst gefragt.“, meinte Maara beleidigt und sah weg. Ryo musste lachen. „Schon gut! Ich konnte nicht schlafen. Und da ich euch nicht wecken wollte, bin ich hinausgegangen. Und nun sag, warum bist du hier?“ - „Als ich aufwachte, bemerkte ich, dass dein Bett leer war. Also beschloss ich, dich zu suchen.“, erwiderte Maara, nachdem Ryo ihr antwortete. „Achso... lass uns wieder schlafen gehen.“, meinte er und stand auf. „Ist der Himmel nicht toll? Es ist wirklich sternenklar! An solchen Nächten denke ich immer an damals.“ Als Ryo das schwarzhaarige Mädchen anschaute, sah er, wie glücklich sie aussah. „An damals?“, wollte er wissen. „Ja.“ Maara schaute ihrem Freund in die Augen und sprach dann weiter. „Die erste Nacht, nachdem wir uns kennenlernten. Erinnerst du dich nicht? Luna, Damiàn, du und ich. Wir sind in der Nacht hinaus, in dein Baumhaus gegangen. Wir wollten dort übernachten, doch wir waren zu laut. Deine Eltern haben uns erwischt und wir mussten doch wieder hinein. In dieser Nacht, waren ebenfalls keine Wolken am Himmel. Ich weiß nicht, warum ich es vergessen habe, aber je länger ich mit euch zusammen bin, desto mehr Erinnerungen kommen zurück.“ Während Maara das erklärte, fühlte Ryo sich sehr wohl. Doch dann erwachte er aus seinem Traum. „Wir müssen wieder rein“, sagte er plötzlich, nahm Maaras Hand und rannte mit ihr los. Das Mädchen wusste nicht, was los war, doch ihr gefiel die Wärme seiner Hand.

Am nächsten Morgen wachte Luna zuerst auf. Sie streckte sich und richtete sich dann auf. Einen Moment später öffnete auch Damiàn seine Augen. Er begrüßte Luna mit einem kurzen Lächeln und schaute dann zu den anderen. Doch als er zu Ryos Bett sah, versetzte es ihm einen Stich. Damiàn stand entsetzt auf, dabei stieß er sich den Kopf am Hochbett. „Was zum?“ Er konnte es nicht glauben. Luna klettere von ihrem Bett hinunter und sah ebenso erschrocken zu Ryo. Ganz langsam öffnete Maara ihre Augen. Als sie bemerkte, dass sie ihre Klamotten noch an hatte, musste sie an die Nacht denken und erschrak. „Maara!“, sagte Luna entsetzt. Maara drehte sich zu ihr und wusste nicht, warum ihre beiden Freunde so schockiert schauten. Als Letzter wachte Ryo auf. „Guten Morgen.“, sagte er und wollte die Hand heben, doch... die war so schwer. Maara sprang auf. Erst jetzt bemerkten beide, das sie im gleichen Bett geschlafen haben und wurden rot. „Könnt ihr mir mal sagen, was ihr da macht?“ Luna sah beide sauer an. Maara stand auf und ging ans Fenster. „Wir... wir haben...“, das Mädchen brach ab und sah zu Ryo. Damiàn riss seine Augen weit auf und bevor Ryo etwas sagen konnte, rannte er aus dem Zimmer. „Dami...!“ Maara sah ihm verwirrt nach. „Nun sagt etwas ihr beiden! Wenn ihr euch liebt... kann man es auch nicht ändern... aber ihr sollt doch nicht gleich...“, begann Luna, doch Ryo und Maara schüttelten sofort den Kopf. „Wir haben nicht...“ meinte Maara. „Wir lagen nur zufällig nebeneinander! Da sind nur freundschaftliche Gefühle!“, erklärte Ryo. „Wirklich?“, wollte Luna nun auch von ihrer Freundin wissen. „J-ja! Wir waren gestern Nacht noch einmal draußen und als wir wieder hineinkamen... war es so dunkel, dass ich mich nicht da hoch getraut habe!“, sagte Maara schnell und zeigte auf das Hochbett. „Und warum musstest du dich ausgerechnet zu Ryo legen? Hättest du nicht neben deinem Damiàn liegen können? Und außerdem...“, begann Luna, doch Ryo stoppte sie. „Es war mein Fehler. Maara kam nur hinaus, weil ich nicht mehr in meinem Bett lag. Sie hatte sich Sorgen gemacht und daher nach mir geschaut. Aus diesem Grund haben wir beiden auch unsere Sachen an. Als es kalt wurde, sind wir hinein... und den Rest hat Maara gesagt.“, erklärte der Junge und sah seine Freundin ehrlich an. Als Luna lächelnd nickte, sah Maara traurig zum Fenster hinaus. //Keine Gefühle...//, dachte sie, doch dann fiel ihr Damiàn wieder ein und sie rannte prompt aus dem Zimmer. „Was ist denn jetzt los?“, fragte Ryo und gähnte einmal ausgiebig. „Sie schaut nach Dami... er schien verletzt zu sein.“, meinte Luna. „Verletzt?... die beiden sind doch nur normale Freunde... und auf mich muss er nicht eifersüchtig sein!“ Ryo setzte seinen Rucksack auf und nahm den von Damiàn. Luna schnappte sich dann auch ihren und nahm Maaras Tasche. Beide gingen hinaus, um ihre Freunde zu suchen.

//Wie konnte sie nur!//, dachte sich Damiàn und saß auf einer Bank, umgeben von Blumen. Er wusste zwar nicht, warum Maara dort lag, aber das sie die Hand von Ryo hielt, verletzte ihn. Damiàn wusste einfach nicht, was er davon halten sollte. Er schloss für einen Moment die Augen und als er sie dann wieder öffnete, sah er plötzlich eine Rose vor sich. „Wie?“, sagte er kurz und schaute nach oben. „Hallo!“, sagte Maara vorsichtig und hob die Hand. „Was willst du?“, fragte er und drehte sich weg. „Dir diese Rose geben! Sonst schenkst du mir immer eine, wenn ich traurig bin.“, entgegnete ihm Maara und setzte sich zu ihm. „Das mein ich nicht...“, sagte er leise. „Wenn ich jetzt 'Entschuldigung' sage, würde das nicht der Wahrheit entsprechen... Ob du mir glaubst oder nicht. Ich lag nur in seinem Bett, weil ich Angst, hatte im Dunklen wieder diese Leiter hinaufzusteigen. Ryo musste nachdenken...“, Maara erklärte Damiàn die ganze Sache. Er schaute danach wieder freundlich, doch ob er ihr wirklich glaubte, wusste sie nicht. Damiàn stand auf, nahm Maaras Hand und zog sie hoch. „Ich verstehe, hier diese Rose passt besser zu dir!“ Er schaute sie freundlich an und gab ihr die Rose zurück. Dann gingen sie Hand in Hand durch die Straßen. //Komisch... Ryos Hand kam mir gestern wärmer vor...//, dachte sich Maara, doch zum nachdenken kam sie nicht. Es knallte und sie zuckte zusammen.

„Nanu? Gewitter?“, fragte sich Ryo laut. „Wäre möglich. Wir sollten die anderen schnell finden.“, meinte Luna und sah zum Himmel. „Genau! Immerhin will ich heute noch den Arenaleiter herausfordern.“, sagte Ryo und schnaufte. Luna sah ihn an und kicherte. Plötzlich knallte es wieder und sie hörte jemanden rufen. „HILFE!!“ - „Warte Maara!!“ Das konnten nur ihre Freunde sein. Als Luna sich umdrehte, sah sie Maara herbeirennen. „Maara!“, sagte Ryo und im nächsten Moment hielt er sie in seinem Arm. Damiàn blieb starr stehen. Als Maara merkte, wo sie war, erschrak sie und sprang zu Luna. Diese hielt sie im Arm. Damiàn atmete erleichtert auf und Ryo schaute nur verwirrt drein. „Ist ja gut Maara, das war nur ein Donner! Komm wir gehen.“, sagte Luna und streichelte ihrer Freundin über den Kopf. „Wohin?“, wollte sie wissen. „Zur Arena!! Ich will den Leiter herausfordern!!“, sagte Ryo prompt. „Ob der wohl da ist?“, fragte sich Maara leise. „Was?“, wollte Luna wissen. „Ach... nichts!“, antwortete ihre Freundin. Gemeinsam machen sie sich nun auf zur Arena.

Dort angekommen rannte Ryo die Treppe hinauf und wollte die Tür öffnen, doch sie war verschlossen. „Was zum?“ Der Junge sah einen Zettel, auf dem Stand, dass der Arenaleiter wegen einer Krankheit im Krankenhaus liegt. Daher bleibt die Arena für ungewisse Zeit zu. Als Ryo langsam die Treppe hinunter lief, sahen die anderen ihn fragend an. „Was ist los?“, wollte Luna wissen. Maara stand hinter Luna und bei jedem Knall, sei er noch so leise, schreckte sie zusammen. „Maara, benimm dich! Zuhause bist du auch nicht so ängstlich.“, meinte Damiàn genervt, sah aber dann zu Ryo. „Der Arenaleiter ist nicht da. Wir sollen zu einer anderen Arena gehen...“, sagte der Junge langsam. „Maara... du hast dich vorhin gefragt, ob er da ist... wieso?“, fiel es Luna plötzlich ein und sie drehte sich zu ihrer Freundin. „Weil ich von seiner Krankheit erfahren habe... aber ich wusste nicht, ob er immer noch krank ist.“, erklärte sie und drehte sich weg. „Dann sollten wir wohl nach Mamoria City gehen?!“, fragte Damiàn und sah die anderen der Reihe nach an. Maara war beleidigt von seiner Aussage vorhin und ignorierte ihn. Die anderen beiden nickten und so machten sie sich dann auf den Weg in den Vertania Wald.

Mittlerweile regnete es und die Kinder suchten einen Unterschlupf. „Schnee...“ Maara blieb stehen und sah nach oben. „Was?“ Nun schauten auch die anderen nach oben. Pikachu bekam plötzlich etwas hartes ab. „Oh nein, schnell in den Rucksack, Kumpel! Das ist Hagel.“ Ryo öffnete seinen Rucksack und Pikachu versteckte sich. Maara, Luna und Damiàn riefen Pichu, Nidoran (w), Nidoran (m) und Fukano in die Pokébälle. Kurz darauf entdeckte Luna einen großen Baum, unter den sich nun alle stellten. „Wir müssen irgendwas anderes finden... Der Baum hält den Hagel nicht lange auf.“, sagte Luna und sah besorgt in die Tiefe des Waldes. „Unwetter... das volle Programm... Gewitter, Schnee, Hagel...Sturm... POKÈMON!!“, meinte Maara und erschrak dann. Die anderen sahen sie verwirrt an. Das Mädchen zeigte dann vor sich und die anderen sahen, das verschiedene Pokémon versuchten, sich in Sicherheit zu bringen. „Das ist kein normales Unwetter!!“, stieß Ryo hervor.

Kein Normales Unwetter? Was meinte Ryo damit?
Werden sie die Pokémon retten können?
Wir werden sehen...