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„Was ist das?“ Damiàn schaute in den Himmel. Nun blickte auch Luna nach oben. „Da kommt etwas geflogen. Das ... das ist ein Pokémon!!“ sagte Luna als sie es besser erkennen konnte. Das Pokémon knallte auf den Boden und schrie auf. „Ein Dratini?“ fragten sich beide gleichzeitig....[Weiterlesen?]

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Special 03 - Frohe Weihnachten!

Heute war für Luna ein ganz besonderer Tag, denn es war für sie die schönste Zeit im Jahr. Weihnachten! Es war der 24. Dezember! Das Mädchen konnte gar nicht richtig schlafen und stellte sich am Vorabend den Wecker auf 08:00 Uhr morgens. Demnach wachte sie am nächsten Tag genau so auf. Die vier hatten sich eine kleine Holzhütte in den Bergen besorgt, wo es viel schneite. Sie hatten einen Aufenthaltsraum, mit einem Kamin und daran grenzte gleich eine offene Küche. Im Flur ging eine Treppe nach oben, wo die Schlafzimmer und das Bad waren. Alles in allem war es eine kleine gemütliche Hütte mitten in einem Winterwunderland.

Freudig und dennoch leise stieg die Pokémon-Züchterin aus ihrem Bett, sie wollte die anderen nämlich nicht wecken. Von dort ging sie ins Bad, wo sie sich fertigmachte. Danach führte sie ihr Weg in den Aufenthaltsraum, den sie noch schmücken wollte. Es sollte eine große Überraschung für ihre Freunde werden. Am Vortag hatten die vier noch einen Weihnachtsbaum gefällt, der in dem gemütlichen Raum seinen Platz neben dem Kamin fand. Über dem Kamin hängte sie vier verschiedenfarbige Socken auf und die Geschenke legte sie unter den Baum. Den Baum selbst schmückte sie mit roten Christbaumkugeln und vielen kleinen Kerzchen. Der restliche Raum wurde in den Farben rot, grün, gold und silber geschmückt. Es gab viel Lametta, Kerzen in jeder Form und Art, Lichterketten, wo man nur hinsah. Eine Weihnachtskrippe stand unter der Tanne, eine Weihnachtspyramide auf dem Sims, viel Schnickschnack wurde im Zimmer verteilt und im Handumdrehen war es der passende Raum, um Weihnachten zu feiern.
Als Luna mit dem Schmücken fertig war, ging sie in die Küche, um das Essen vorzubereiten. In diesem Moment kam Maara herunter. Sie öffnete die Türe, um in den Aufenthaltsraum zu kommen und stand plötzlich in einem hellen, warmen Raum. „Was zum…?“ Sie konnte ihren Augen kaum trauen und rieb sich diese noch einmal. War das ein Traum? „Wow!“ Das schwarzhaarige Mädchen fing an zu lächeln und stürmte dabei sofort zu ihrer Freundin. „Hast du das alles gemacht?“ – „Jap!“, entgegnete ihr Luna freudestrahlend. „Ich wollte euch eine Freude bereiten!“ – „Oh glaub mir, die ist dir auch sehr gelungen!“ Maara umarmte sie. „Danke!“ Luna wurde dabei ein wenig rot und nahm ihre Freundin ebenfalls in den Arm. „Das habe ich doch gern gemacht.“, entgegnete sie ihr. „Kann ich dir beim Kochen helfen?“, fragte Maara. „Na klar!“, sagte Luna sofort freudig und die beiden machten sich an das Kochen. Dabei redeten sie über die Jungs und waren so darauf konzentriert, dass sie nicht bemerkten, dass ein Ditto in den Raum kam und sich in ein Tannza verwandelte. Draußen war es ihm anscheinend zu kalt gewesen, deswegen kam es in die kleine Hütte und wollte sich prompt an dem Weihnachtsbaum verstecken. Das Ditto musste durch das offene Fenster gekommen sein, das Luna in dem Raum aufgemacht hatte, damit ein wenig frische Luft hereinkommen konnte.

Am Abend kamen die vier dann endlich zusammen und aßen gemeinsam das Weihnachtsessen. Es gab Gänsebraten mit Rotkohl und Kartoffeln. Die Jungs waren sichtlich begeistert von den Kochkünsten der Mädels. Ryo gab Maara einen Kuss auf die Wange, woraufhin Damiàn ihn wütend ansah, doch Luna tätschelte ihm auf den Handrücken, um ihn zu beruhigen. Maara hingegen wurde rot und sah Ryo verträumt an und bemerkte dabei nicht, dass Damián wütend wurde. Nach dem Essen gingen alle noch einmal nach draußen, um im Schnee zu spielen. Schlittenfahren und Schneeballschlachten standen auf dem Plan, ehe die Bescherung kam. In der Ferne konnte man ein Petznief und ein Siberio sehen. Das Sibero spielte mit dem Petznief und ihnen fiel nicht auf, dass sie von den Jugendlichen beobachtet wurden.

Ein wenig später beobachtete Damiàn eine Sternschnuppe am Himmel, wünschte sich etwas und machte die anderen darauf aufmerksam, dass dies der geeignete Zeitpunkt für die Bescherung wäre. Die anderen teilten seine Meinung und gingen gemeinsam zurück in den Aufenthaltsraum. Da sich keiner entscheiden konnte, wer mit der Bescherung anfängt, hatte das Pikachu von Ryo die Schnauze voll und lief zu den Geschenken, die unter dem Weihnachtsbaum lagen. Als Pikachu eines der Geschenke nahm und es zu Maara bringen wollte, stieß es versehentlich gegen den Weihnachtsbaum, der infolge des Zusammenstoßes arg zu wackeln begann. Alle hatten Angst, dass der Weihnachtsbaum auf Ryos Pikachu fallen würde, doch die Evolis reagierten blitzschnell und stabilisierten den Baum wieder. Dabei flog das Ditto, das sich zuvor in ein Tannza verwandelt hatte und sich in dem Weihnachtsbaum einnistete, auf den Boden. Langsam öffnete das Tannza die Augen und setzte vor lauter Wut die Attacke "Finale" ein, um sich damit selbst in die Luft zu jagen. Der einst prächtige Weihnachtsbaum war nur noch ein Schatten eines Mogelbaumes, der kurz darauf zu Staub zusammenfiel und die Pokémon, die sich darunter noch befanden, unter einem Rußberg begrub. Aufgrund des Schockes standen alle anderen wie erstarrt da. Die Pokémon befreiten sich kurzerhand selbst aus dem Aschehaufen und sahen aus wie die neue Form eines Icognitos. Der Schock löste sich langsam als sie die verdutzen Gesichter der Pokémon sahen und alle fingen an zu lachen. Als die vier sich vor Lachen nicht mehr halten konnten, setzten sie sich hin und versuchten, sich zu beruhigen.

Währenddessen bemerkten sie, dass es draußen heller als vorher war und sahen das am Horizont ein Arktos flog, welches die sternenklare Weihnachtsnacht mit einem Polarlicht-ähnlichem Farbenspiel verschönerte. Ab diesem Zeitpunkt wussten alle, dass es trotzdem ein besinnliches Weihnachtsfest war.

In diesem Sinne wünschen wir euch ein besinnliches und ruhiges Weihnachtsfest! ^^
Ende~