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„Was ist das?“ Damiàn schaute in den Himmel. Nun blickte auch Luna nach oben. „Da kommt etwas geflogen. Das ... das ist ein Pokémon!!“ sagte Luna als sie es besser erkennen konnte. Das Pokémon knallte auf den Boden und schrie auf. „Ein Dratini?“ fragten sich beide gleichzeitig....[Weiterlesen?]

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Special 04 - Die Legende in der Silvesternacht!

Nach dem schönen Weihnachtsabend auf einer verschneiten Hütte in den Bergen begaben sich die Kinder nun nach Orania City. Luna erzählte den anderen, das es dort ein wunderschönes Feuerwerk zu Silvester geben würde. Natürlich mussten sie sich beeilen, um rechtzeitig dort anzukommen.
„Beeilt euch doch endlich!! Sonst verpassen wir das Feuerwerk!“, rief Maara, welche voraus gerannt war. „Wir kommen ja schon!“, rief Ryo zurück und rannte los. Luna und Damiàn sahen sich gegenseitig skeptisch an, doch beeilten sich dann.

„Maara bleib stehen!“, sagte Luna und schnaufte. „Was ist denn los?“, wollte das schwarzhaarige Mädchen wissen. „Wir haben noch 2 Tage Zeit!“, erklärte Luna ihr. „A-Aber...“ Maara sah sie ungläubig an. „Das hatte ich dir aber gesagt! -Das Feuerwerk findet am 31. statt!-“, sagte Luna und lachte. „Wir sind gleich da!“, mischte sich Ryo ein und zeigte nach vorn. Die Mädels drehten sich um und Maara freute sich.

Als sie in der Stadt ankamen, hatte Luna es plötzlich eilig. „Luna? Du sagtest doch wir haben Zeit, was ist denn los?!“, fragte Damiàn. „Kommt einfach mit!“, antwortete sie dem Jungen und ging zum Pokémon Center.

Die Tür des Pokémon Centers ging auf und Luna begrüßte sofort jemanden. „Hallo! Musstest du lange warten?“, fragte sie dann und lief zu einem Mädchen. Die anderen schauten sich fragend an. „Luna?“ Ein braunhaariges Mädchen drehte sich um und alle erkannten sie sofort. „ELLA?“, sagten alle verwirrt. „Hallo. Wie schön euch zusehen.“, antwortete das Mädchen. Ryo ging sofort zu ihr. „Wir haben uns lange nicht gesehen, was machst du hier?“, fragte er freundlich. „Das musst du deine Freundin fragen.“, antwortete Ella und zeigte auf Luna. Alle Blicke ruhten nun auf der Lilahaarigen. „Ähm, also!“ Luna wurde leicht verlegen, sie mochte es nicht, wenn sie so beobachtet wurde. „Luna hatte gehört, dass ich hier in der Nähe an einem Wettbewerb teilgenommen habe. Sie rief mich an und fragte, wo ich Silvester verbringe.“, erklärte Ella schmunzelnd. Luna nickte, als die anderen sie wieder anschauten. „Du willst Silvester in Orania City verbringen?“, wollte Maara wissen. „Nein, ich fahre heute mit einem Schiff auf eine kleine Insel, hier in der Nähe. Dort findet heute und morgen ein Festival statt.“, erklärte Ella. „Gibt's dort auch Pokémon Kämpfe?“, fragte Ryo neugierig. „Natürlich! Es gibt ein Wettbewerb. Es werden zwei Personen gekrönt!“, antwortete Ella. „Was heißt das?“, mischte sich Damiàn ein, der sich bisher in Hintergrund gehalten hatte. „Diese Insel hat eine Tradition zum Jahreswechsel. Es werden ein Prinz und eine Prinzessin gesucht, welche am Silvester Abend Lugia und Ho-Oh auf einem Berg aufsuchen müssen.“, begann Ella zu erklären. „Und was sollen sie dort machen?“, hakte Maara nach. „Sie sollen den beiden Pokémon eine Opfergabe bringen. Laut einer Legende haben ein Junge und ein Mädchen, den beiden Pokémon etwas zu essen gegeben und aus Dankbarkeit sollen Lugia und Ho-Oh Silber – und Goldstaub über der Insel verteilt haben. Und im nächsten Jahr hatten sie Glück bei der Ernte und es kamen viele Touristen.“, erklärte Ella weiter. „Goldstaub?“ - „Silberstaub?“ Im ersten Moment schauten Maara und Ryo sich verwirrt an, doch dann sah man ihnen an, dass sie da unbedingt mitmachen wollten. „Ich glaube, wir schließen uns dir an.“, sagte Luna und lachte. „Gute Idee! Maara und ich werden das Ganze gewinnen!“, meinte Damiàn und rieb sich siegessicher die Hände.
So war es dann auch entschieden. Die 5 Freunde kauften sich Tickets für die MS-Sprite und begaben sich dann auf das Schiff.

„Wie lange brauchen wir bis zur Insel?“, fragte Maara. „Laut Plan sollten wir sie in 3 Stunden erreichen.“, antwortete Ella ihr. Maara sah aufs weiter Meer hinaus. Ihr Haare wehten im Wind und sie begann zu träumen. Währenddessen verließen Luna und Damiàn das Deck, um etwas zu essen. Ella stand direkt neben Ryo und lehnte sich an ihn. Der Junge war etwas verwirrt, doch ließ es zu und genoss ebenfalls die Aussicht. Ella fühlte sich in Ryos Gegenwart sehr wohl und vergaß sogar, dass Maara neben ihr stand. Das schwarzhaarige Mädchen wurde aus ihrem Traum gerissen, als ein Garados auftauchte und dann wieder verschwand. Sie schaute nach links und erschrak. Ryo hatte Ella mittlerweile in den Arm genommen. „Ich geh dann mal... ich möchte euch nicht stören.“, sagte Maara traurig und lief davon. „Nun schreckte auch Ryo auf und drehte sich schnell um. „Es ist nicht so, wie es aussieht, Maara!!“, versicherte er ihr, doch das Mädchen ignorierte ihn und ging unter Deck. Ella sah Maara verwirrt hinter her. //Hat sie etwa doch Gefühle für Ryo?//, fragte sie sich. „Verdammt!“, hörte sie Ryo schimpfen. „Was ist denn los?“, wollte Ella wissen. „Was? Ach... gar nichts! Alles ist gut. Lass uns auch hinein gehen. Ich habe Hunger!“, antwortete ihr Ryo. //Er sieht irgendwie so deprimiert aus//, dachte Ella und lief dann hinter ihm her.

Als Maara den Speisesaal betrat, bemerkte Luna sofort, das etwas nicht stimmte. „Maara Schatz! Wir sind hier!!“, rief Damiàn und winkte sie heran. Das Mädchen kam auch sofort. „Habt ihr schon bestellt?“, wollte Maara wissen. „Nein, der Kellner war noch nicht hier. Ist bei dir alles in Ordnung?“, antwortete Luna und stellte sogleich eine Gegenfrage. „Wie? ... Ja natürlich geht es mir gut!“, sagte Maara und lächelte. Ihr Freundin wusste jedoch, dass dieses Lächeln nicht echt war. Es dauerte nicht lange, da kamen auch schon Ryo und Ella herbei. „Wann gibt’s Essen?“, wollte Ryo sogleich wissen und setzte sich neben Luna. „Sobald der Kellner kommt und unsere Bestellung aufnimmt.“, antwortete diese. Als Ryo in Maaras Richtung sah, schaute sie sofort weg. //Also doch! Es geht mal wieder um Ryo//, dachte sich Luna und sah zwischen den beiden hin und her. „Ich geh den Kellner suchen!“, sagte Maara und stand auf. „Aber, Maara?“ Ryo war sichtlich verwirrt. Damiàn sprang ebenfalls auf und ging Maara nach. „Sagt mal, was ist da oben auf dem Deck passiert?“, wollte Luna von Ella und Ryo wissen. Das braunhaarige Mädchen wurde rot und drehte ihren Kopf zur Seite. „Nichts ist passiert. Wir haben nur aufs Meer hinaus geschaut. Und nach dem ein Garados aufgetaucht war, verschwand Maara plötzlich!!“, antwortete Ryo schnell. Er wollte Luna nicht die Wahrheit sagen. Sie würde es garantiert nicht verstehen. „Ah ja.“, sagte Luna knapp und sah die beiden ungläubig an. Kurze Zeit später tauchten die anderen beiden wieder auf und erzählten, das der Kellner gleich kommen würde.

Nach dem Essen ging Maara wieder aufs Deck und setzte sich auf einen der Liegestühle. Erst sah sie gerade aus, doch ein paar Sekunden später legte sie sich hin und schloss die Augen. //Er weiß doch ganz genau, wie ich fühle... wieso tut er mir dann so etwas an?//, fragte sie sich in Gedanken, kurz darauf war sie eingeschlafen. „Wir sollten sie schlafen lassen.“, sagte Luna zu den anderen, als sie das Deck erreichten und Maara sahen. Ryo schaute verwirrt zu ihr, aber nickte dann. „Ich bleibe trotzdem hier oben. Frische Luft tut mir gut!“, meinte der junge Trainer und setzte sich ebenfalls auf einen der Liegestühle. „Dann sollten wir uns vielleicht ausruhen, es wird nicht mehr lang dauern!“, sagte Ella und sah die anderen auffordernd an, das Deck zu verlassen. „Gute Idee, ich bin auch etwas Müde.“, antwortete Luna und zog Damiàn mit sich. „Ryo?“, fragte Ella und ging langsam zu ihm. „Was ist denn?“, wollte dieser wissen. „Ist alles okay zwischen uns? Du warst vorhin so komisch. Hat das etwas mit Maaras Verhalten zu tun?“, hakte Ella nach. „Natürlich ist alles Okay Ella-chan! Maara und ich sind nur gute Freunde. Ich kann tun, was ich will und wenn ich ein Mädchen in den Arm nehme, welches ich mag, dann ist das Meine Sache!“, erklärte der Junge und zwinkerte ihr lächelnd zu. //Hat er gerade gesagt, dass er mich mag?//, fragte sich Ella und wurde rot. „Ich geh dann auch erst mal in meine Kabine! Bis nachher!“, sagte sie und verschwand.
Ryo schaute zu Maara hinüber. „Hach Maara...“, flüsterte er. //Was empfindest du für mich? Mal bist du so aufgeschlossen und dann erkenne ich dich gar nicht wieder. Sag mir doch, woran ich bin...//, dachte Ryo traurig.

Mittlerweile war fast die gesamte Zeit verstrichen und Ryo konnte das Land erblicken. „Endlich, wir sind da!“, sagte der Junge und ging auf Maara zu. Er beugte sich über sie und sagte leise: „Wir sind gleich da, Süße.“ Das Mädchen öffnete langsam die Augen und schaute direkt in Ryos Augen. „Ryo...?“ Maara wurde rot wie eine Tomate. „Na bist du wieder munter?“, fragte er freundlich. „W-Was ...“ Das Mädchen wusste erst nicht, was sie sagen sollte, doch dann sprang sie auf. „Was soll das Ryo?“, wollte sie sogleich wissen. „Ich wollte freundlich sein.“, antwortete er ihr. „Genauso freundlich wie bei Ella?“, fragte Maara und sah beleidigt weg. „Wie? Ich hatte doch gesagt, dass es nicht so war, wie es aussah!!“, versuchte er sich zu verteidigen. „Ich denke schon, dass es so war, wie es aussah! Du bist ein freier Mann und kannst machen, was du willst!“, antwortete sie ihm und ging ein Stück weg. Gerade als Ryo etwas dazu sagen wollte, kam die anderen hinauf. „Uh! Ich sehe Land!“, sagte Luna so gleich und freute sich. „Ryo, was ist?“, fragte Ella leise, denn sie hatte seinen geschockten Blick gesehen. „Was? Nein alles okay.“, antwortete Ryo ihr und lächelte. „Hey Maara-chan, endlich sind wir da.“, sagte Damiàn und legte seinen Arm um sie. „Ja, ich freue mich!“, antwortete diese und lächelte ihn an. Ryo schaute sie geschockt an. //Was soll das? Will sie mich eifersüchtig machen? Nein das kann ich mir nicht vorstellen. Sie hat mir deutlich klar gemacht, das sie nichts von mir will// Ryo wusste nicht, was er denken sollte und was nicht. Deshalb war er dankbar, als das Schiff anlegte und sie von Board gehen konnten.
„Wir sollten erstmal zum Pokémon Center gehen und uns für Morgen eintragen lassen!“, sagte Ella und schaute alle erwartungsvoll an. Als alle nickten, machten sie sich auf den Weg. Maara lief vorn, neben Damiàn, Luna und Ella dahinter. Und Ryo ging ein Stück entfernt, hinter allen.

Angekommen gingen sie sofort zu Schwester Joy. „Guten Abend Joy! Dürften wir uns für den Wettbewerb eintragen?“, wollte Ella sofort wissen. „Natürlich, Die Mädchen hier links und die Jungs rechts!“, antwortete die Krankenschwester. „Es gibt zwei?“, fragte Maara. „Hattest du Ella nicht zugehört? Es wird sowohl eine Prinzessin als auch ein Prinz gesucht. Aus diesem Grund werden wir getrennt voneinander antreten!“, begann Luna zu erklären. „Ah, ja das ist logisch.“, antwortete Maara und kratzte sich verlegen am Kopf. „Das war auch nicht schwer zu verstehen.“, sagte Ryo und lachte. Maara sah ihn Böse an und drehte sich weg. „Hey, das war nur ein Scherz!“, rechtfertigte er sich. „Ich habe dir schon mal gesagt, dass du dich nicht Rechtfertigen musst!“, sagte Maara und als sie sich eingetragen hatte, ging sie ein Stück weg. „Irgendwie seid ihr komisch.“, meinte Luna und schaute verwirrt zu ihrem Freund. „Ich denke, Maara hat endlich verstanden, das Ryo ihr nicht gut tut!“, erwiderte Damiàn und ging dann zu Maara. „Ryo? Hast du mir was zu sagen?“, wollte Luna wissen. Ella ging derweil auch weg. So das Ryo sich seiner Freundin allein stellen musste. „Wir hatten nur eine kleine Meinungsverschiedenheit.“, antwortete Ryo. Er hatte jetzt keine Lust mehr über Maara zu reden. „Klärt das bitte, bevor der Wettbewerb beginnt!“, meinte Luna und ging dann auch. Die Kinder machten nicht mehr lange, da sie am nächsten Morgen fit sein wollten.

„Los! Beeilt euch!“, sagte Maara. „Immer mit der Ruhe! Wir haben noch viel Zeit!“, antwortete ihr Ryo kühl. „Dann geh ich eben alleine frühstücken.“, antwortete Maara und lief davon. „Danke Ryo! Ich sagte gestern, ihr sollt das Klären und nicht, es noch schlimmer machen.“ schimpfte Luna. Ella stimmte ihrer Freundin zu und gemeinsam rannten sie hinter Maara her. „Was... sollte das?“, fragte Ryo sich verwirrt. „Du kapierst auch gar nichts! Lass uns essen gehen und dann direkt zur Halle. Immerhin will ich gegen dich Kämpfen!“, sagte Damiàn, packte Ryo am Arm und zog ihn mit sich.

Nach dem Frühstück versammelten sich die Mädchen draußen auf einem Kampfplatz und die Jungen in einer großen Kampfhalle. „Maara-chan? Ich wünsche dir viel Glück!“, sagte Luna. „Danke, aber du machst doch auch mit. Vielleicht wirst du ja die neue Prinzessin.“, antwortete Maara. „Keiner von euch beiden wird es! Ich hol mir den Titel!“, sagte Ella grinsend und streckte ihnen dann die Zunge raus. Daraufhin fingen die anderen beiden an zu lachen. „Gut, die Stimmung ist entspannt! Lasst uns mal schauen, wer gegen wen kämpft.“, meinte Ella dann und lief zur Tafel. „Viele sind aber nicht gekommen, oder?“, fragte Maara. „Es gibt ja auch nur 4 Runden. Wir haben Glück, das wir überhaupt zugelassen wurden.“, antwortete Luna ihrer Freundin. Einen Moment später kam Ella schon zurück. „Und?“ die beiden Mädchen waren neugierig. „Wir kämpfen in der ersten Runde nicht gegeneinander!“, sagte Ella und grinste. „Gott Sei Dank! Ich möchte erst später gegen euch kämpfen.“, antwortete Luna erfreut. Maara und Ella nickten, denn auch sie wollten in die Endrunde kommen.

„Ryo? Wir kämpfen nicht gegeneinander in der ersten Runde.“, sagte Damiàn, als er zu Ryo zurückkehrte. „Hm? Okay...“ Ryo war mit seinen Gedanken bei Maara, er fragte sich immer noch, was mit ihr los war. „Ryo? Hallo? Erde an Ryo! Jetzt konzentriere dich auf die Kämpfe! Ich will dich im Finale besiegen! Wehe du fliegst vorher schon raus!“, schimpfte Damiàn und sah Ryo ernst an. „Ich verspreche es dir!“, antwortete der Schwarzhaarige. //Wenn ich Prinz werde und Maara Prinzessin... dann kann ich oben auf dem Berg mit ihr sprechen, allein!//, dachte Ryo sich und schaute dann entschlossen. „Also Gut! Ich werde gewinnen und du wirst mich nicht aufhalten!“ - „So kenn ich dich.“, sagte Damiàn auf Ryos Kampfansage, auch wenn er etwas skeptisch war.

2 Runden waren mittlerweile bei den Mädchen vergangen und wir befinden uns im Halbfinale. „Wir verkünden jetzt, wer gegen wen kämpft!“, ertönte eine Stimme aus den Lautsprechern. Auf dem Kampffeld stand der Kommentator und die 4 verbliebenen Trainer. Alle schauten gespannt auf den großen Monitor, die Bilder wurden gemischt und stoppten dann plötzlich. „Es ist soweit! Im ersten Kampf treten Ella und Luna gegeneinander an. Und somit wird im zweiten Kampf Maara gegen Asuka kämpfen.“, sagte der Kommentator. „Liefert euch einen guten Kampf! Ich warte im Finale auf euch!“, sagte Maara und war sich sicher, das sie gegen Asuka gewinnen würde. „Das stimmt, einer von uns wird ihr Gegner sein! Asuka ist kein Gegner für Maara, das wissen wir beide.“, meinte nun auch Ella. „Richtig!“, antwortete Luna. Die beiden schauten sich kampfbereit an. Keine würde der anderen etwas schenken. Mittlerweile waren Asuka und Maara vom Spielfeld gegangen. „Kann der Kampf beginnen?“, fragte der Kommentator. „Ja!“, antworteten beide gleichzeitig. „Jeder darf ein Pokémon einsetzen. Wählt weise!“ bestimmte der Schiedsrichter. „Ich kämpfe mit meinem Plinfa!“, sagte Luna und ihr Pokémon sprang nach vorn. „Wenn das so ist... dann bist du dran!!“, sagte nun auch Ella und schmiss ihren Ball nach vorn. „Schillok!“, sagte das Pokémon und war kampfbereit. Luna wunderte sich darüber, dass Ella ebenfalls ein Wasser-Pokémon benutzte. „Jetzt entscheidet sich, wer besser mit dem Wasser umgehen kann!“, rief Ella zu Luna rüber.

Bei den Jungs war mittlerweile schon das Finale erreicht. „Ryo! Wehe du kämpfst nur halbherzig! Los Evoli komm raus!“, rief Damiàn hinüber. „Würde ich niemals tun! Ich will immerhin der beste Trainer der Welt werden! Pikachu! Ich wähle dich!“, antwortete Ryo. „Evoli setz Spukball ein, schnell!“ - „Pikachu, weich aus und dann Tackle!“, rief Ryo zu seinem Pokémon, nachdem Damiàn zum Angriff ansetzte. Es war für Pikachu ein Leichtes dem Evoli auszuweichen. „Tackle? Wieso kommst du mit so einer lächerlichen Attacke herbei?“, fragte Damiàn. Evoli wich ebenfalls aus und wartete auf weitere Anweisung. “Weil ich nicht dachte, dass es nötig wäre! Pikachu, Ruckzuckhieb und dann Donnerblitz!“, sagte Ryo. „Nicht mit mir! Evoli weich aus und danach nochmal Spukball!“, befahl Damiàn, doch durch Pikachus Ruckzuckhieb, war Evoli verwirrt und bewegte sich zu spät. Pikachu traf mit seinem Donnerblitz direkt ins Schwarze. Evoli flog zu Boden und war kampfunfähig. „Das war zu einfach. Du solltest Evoli besser trainieren.“, meinte Ryo frech. Damiàn rief sein Evoli zurück und sah Ryo ernst an. „Das nächste Mal gewinne ich!“, sagte er dann. „Wir haben endlich unseren Prinzen gefunden!!! Dieser junge Mann! Ryo Amate aus Alabastia ist der diesjährige Prinz auf der Insel Sprite!“, verkündete der Kommentator. Ryo freute sich sehr, doch fragte er sich auch, wie es bei den Mädchen so lief. Insgeheim wünschte er sich, das Maara es schafft, doch er gönnte allen dreien den Sieg. Der Bürgermeister setzte Ryo eine Krone auf.

Luna und Ella lieferten sich derweil einen spannenden Kampf, doch so langsam waren ihre Pokémon ausgepowert. „Plinfa und Schillok scheinen gleich stark zu sein, lang werden sie nicht mehr kämpfen können. Der nächste Angriff könnte schon alles entscheiden. „Plinfa Blubbstrahl!!“ - „Schillok Nassschweif“, riefen die beiden nacheinander. „JETZT!!“, fügten sie dann gemeinsam hinzu. Als die Attacken aufeinander trafen, gab es einen großen Knall und alles war von einem Nebel aus Wasser umgeben. „Die beiden Pokémon geben wirklich ihr Bestes! Doch wer wird am Ende noch stehen?“ Das fragte sich nicht nur der Kommentator, sondern auch Luna und Ella. Die beiden schauten gespannt auf das Kampffeld. Als sich der Nebel lichtete, trauten sie ihren Augen nicht. Beide Pokémon standen noch, doch als Luna gerade etwas sagen wollte, fiel Plinfa um. „Plinfa kann nicht mehr weiter kämpfen! Somit hat Schillok gewonnen. Sieger dieses Kampfes ist Ella! Herzlichen Glückwunsch! Doch wer wird ihr im Finale gegenüberstehen? Wir werden es sehen, denn es geht sofort mit dem nächsten Kampf weiter. ASUKA gegen MAARA! Bitte kommt auf das Kampffeld.“, sagte der Kommentator. Luna nahm ihr Plinfa in den Arm und ging dann zu Ella. „Glückwunsch.“, sagte sie leicht enttäuscht. „Das war ein großartiger Kampf, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Du warst ein ebenbürtig Gegner. Am Ende hat es der Zufall entschieden. Denn Schillok ist auch sehr geschwächt“, erwiderte Ella und deutete auf ihr Schillok, welches sie im Arm hielt. „Du hast Recht. Dafür, dass ich eigentlich nicht die beste Trainerin bin, hab ich mich gut geschlagen.“, sagte Luna und lächelte. „Was heißt nicht die Beste? Ich finde dich sehr gut, dein Kampfstil gleicht aber mehr dem, von den Wettbewerben. Es ist richtig, das du dich gegen die Liga entschieden hast. Meiner Meinung nach kannst du eine Top-Koordinatorin werden. Aber glaub mir, ich machs dir nicht einfach! Denn ich nehme auch an Wettbewerben teil.“ Nachdem Ella dies gesagt hatte, mussten beide lachen. Sie verließen das Kampffeld und setzten sich zu den Zuschauern. Mittlerweile ist Damiàn auch eingetroffen. „Hallo Dami! Da du hier bist, nehme ich an, dass Ryo der Prinz ist?!“, fragte Luna. „Genau, man wird ihm gleich erklären, was er zu tun hat. Und wer ist von euch im Finale? Und wo ist Maara?“, beantwortete Damiàn die Frage mit einer Gegenfrage. „Ella hat es ins Finale geschafft und Maara bestreitet gerade ihren Halbfinal Kampf.“, erklärte Luna. „Sie wird es schaffen, davon bin ich überzeugt.“, sagte Ella und schaute zum Kampffeld. „Wieso bist du davon überzeugt?!“, fragte Damiàn. „Abgesehen davon, das Asuka mit einem Pflanzen Pokémon kämpft und somit im Nachteil gegen Fukano ist, scheint sie auch nicht sehr viel Erfahrung zu haben. Wenn sie wirklich gewinnt, dann hat sie mehr Glück wie Verstand und das glaub ich nicht!“, erklärte Ella und zeigte auf Asuka, welche wirklich sehr unbeholfen aussah.

Ryo stand da und verstand nur Bahnhof. Auf was hatte er sich da eigentlich eingelassen? „Hast du alles verstanden?“, fragte ein Mann. „N-nein.“, meinte Ryo verwirrt. „Ich erkläre es dir nochmal. Du gehst heute Abend mit deiner Prinzessin und diesem Essen, was die Opfergabe ist, auf den Berg. Ihr überreicht den beiden die Opfergabe und wartet, bis sie es gegessen haben. Das Ganze muss noch vor Mitternacht geschehen. Um genau zu sein, eine halbe Stunde vorher. Wenn die beiden Pokémon uns gesegnet haben, machen sich ein paar von uns auf den Weg zu euch und Punkt Mitternacht lassen sie eine Rakete in die Luft. Ihr kommt gemeinsam herunter und schaut euch zusammen mit uns das Feuerwerk an. Klar?“, erklärte der Mann noch einmal. „Klar. Aber sagten sie nicht, wir brauchen eine halbe Stunde bis dort hoch? Dann müssten wir Punkt 11 hochgehen. Und wir kämen erst eine halbe Stunde nach Mitternacht wieder hier an. Dann ist doch das Feuerwerk schon fast vorbei!“, meinte Ryo verwirrt. „Vorbei ganz sicher nicht. Aber wenn ihr wollt, könnt ihr euch das Feuerwerk auch vom Berg aus anschauen und etwas später hinunterkommen.“, antwortete der Mann. „Okay, ich glaube, nun hab ich es verstanden!“, erwiderte Ryo und lächelte. „Dann warten wir mal, bis die Prinzessin gefunden wurde.“, sagte der Mann und sah in die Richtung des Kampfplatzes. „Darf ich hingehen und zuschauen?“, wollte Ryo wissen. „Nein! Das könnte die Mädchen irritieren! Ihr dürft euch erst nachher sehen!“, sagte der Mann schnell und sah Ryo dabei ernst an. Der Junge nickte verwirrt.

„Die Sieger sind Maara und ihr Fukano!“, ertönte die Stimme des Kommentator. „Ich wusste, sie schafft es.“, sagte Luna fröhlich. „Asuka ist eine Anfängerin und muss noch viel Lernen.“, meinte Ella und schaute zum Kampffeld. Luna war derweil näher an Damiàn gerückt. „Duhu? Mit wem schaust du dir das Feuerwerk nachher an?“, fragte Luna leise. „Was ist das für eine Frage?? Zusammen mit dir und Ella!“, antwortete Damiàn. Luna sah ihn genervt an und drehte sich weg. „W-Was ist denn jetzt los?!“, fragte Damiàn verwirrt. „In 5 Minuten geht es los. Feuert uns an!!“, sagte Ella plötzlich und rannte davon. „Luna?“ - „Was ist?“, fragte sie beleidigt. „Hab ich was Falsches gesagt?“, wollte Damiàn wissen. Luna schaute ihn an und sagte dann: „Das solltest du doch eigentlich selbst wissen... du Casanova!“ Dann streckte sie ihm die Zunge raus und lachte. Damiàn verstand das Mädchen nicht. //Hat sie etwa Gefühle für mich??//, fragte er sich, doch als der Kommentator zu sprechen begann konzentrierte er sich auf den Kampf. //Damiàn sollte auf die Menschen in seiner Umgebung achten und nicht nur auf Maara//, dachte Luna und schaute dann auch nach vorn.

„Der Kampf beginnt! Wählt euer Pokémon!“, sagte der Kommentator. „Fukano, komm heraus und zeig uns, was du kannst!“, rief Maara und warf den Ball. „Sie wählt Fukano? Aber das hat doch eben schon gekämpft!“, sagte Luna. „Aber der Kampf gegen Asuka war sehr einfach. Fukano musste sich nicht anstrengen.“, erklärte Damiàn, welcher nun direkt neben Luna saß. „Du kämpft also mit Fukano? Gut, dann setze ich Gengar ein!“, rief Ella zu Maara und ließ ihr Pokémon raus. „Gengar? Wieso setzt du nicht dein Schillok ein? Das wäre doch im Vorteil?“, fragte Maara. „Schillok ist noch zu sehr geschwächt vom letzten Kampf. Es soll sich ausruhen. Lass uns beginnen!“, antwortete Ella und stellte sich Kampfbereit hin. „Fukano Agilität!“, rief Maara. „Unnötige Attacke! Gengar setz Hypnose ein und lass Fukano einschlafen.“, befahl Ella ihrem Pokémon. Gengar konzentrierte sich auf Fukano und setzte Hypnose ein, doch durch Agilität konnte Fukano dem ausweichen. „Schnell setz Flammenwurf ein, Fuu!!“, rief Maara ihrem Pokémon zu und es tat, wie ihm gesagt wurde. “Schnell weich aus und Konter dann mit Konfustrahl!“ Auch Gengar gehorchte und machte sich einfach kurz unsichtbar. Fukano schaute sich in alle Richtungen um und plötzlich tauchte Gengar vor ihm auf und setzte Konfustrahl ein. „Nein!! Fukano!!“, rief Maara und schaute besorgt. Fukano wurde verwirrt und setzte nun unkontrolliert Flammenwurf in alle Richtungen ein. „Fukano hör auf damit!! Bitte!“, rief Maara. Nun drehte sich Fukano zu ihr um und setzte weiterhin Flammenwurf ein. Der Feuerstrahl flog auf Maara zu und sie schaute entsetzt. „Gengar, Psychokinese! Halte den Feuerstrahl auf und leite ihn zu Fukano zurück! Setze es so außer Gefecht!“, rief Ella siegessicher. Der Feuerstrahl erstarrte und wurde umgeleitet. Er flog wieder zu Fukano zurück und traf ihn frontal. „Danke Ella!“, rief Maara und lächelte. Ella schaute sie verwirrt an, wusste aber sofort, das sie einen Fehler gemacht hatte. Fukano wurde zwar getroffen und etwas geschwächt, aber seine Verwirrung war damit aufgehoben. „Verdammt!“, sagte Ella und überlegte, welche Attacke sie jetzt einsetzen sollte. „Fukano, Agilität und wenn du in einer guten Position bist, setz Flammenblitz ein!!“, rief Maara und Fukano rannte los. „Was?? Fukano kann Flammenblitz?“, fragte Ella entsetzt. „Da staunst du, was?“, erwiderte Maara und zwinkerte Ella zu. Fukano wurde so schnell, das Gengar ihn einen Moment aus den Augen verlor. Dann tauchte Fukano direkt vor Gengar auf und setzte Flammenblitz ein und traf voll ins Schwarze. Gengar flog zurück und lag für einen Moment regungslos auf dem Boden. „Gengar! Reiß dich zusammen! Wir dürfen nicht verlieren!!“, rief Ella ernst, aber besorgt. Maara freute sich schon, doch sah dann, das Gengar wieder aufstand. „YES! Gengar schnell setzt Tiefschlag ein!“ Ella freute sich sehr, doch sie durften keine Zeit verlieren. „Fukano, Weich aus!“, rief Maara, doch Fukano hatte Flammenblitz zum ersten Mal in einem richtigen Kampf eingesetzt und war demnach etwas geschafft. Es konnte nicht ausweichen und wurde direkt getroffen. Fukano flog über das Kampffeld und blieb am Boden liegen. „Steh auf!! Bitte steh auf!“ Maara wollte einfach nicht verlieren. Nicht gegen Ella! Es reichte ihr, das sie schon bei Ryo verloren hatte. Fukano raffte sich auf und stand nun wieder kampfbereit da. „Fukano steht wieder! Der Kampf wird immer Heißer! Doch werden die beiden Pokémon noch lange Kämpfen können? Richtig fit sehen sie jedenfalls nicht mehr aus.“ Der Kommentator meldete sich auch mal wieder zu Wort. „Stimmt, sie sehen beide erschöpft aus. Bist du bereit für das Ende?“, fragte Ella und grinste fies. „Natürlich! Fukano und ich werden gewinnen!“, antwortete Maara und streckte die Zunge raus. „Gengar setz Spukball ein, mit voller Power!!“, rief Ella zu ihrem Pokémon. „Fukano!! Schau her! Setz Flammenwurf ein, aber spar dir noch etwas Kraft auf!!“, rief Maara und zwinkerte ihrem Pokémon zu. Es nickte und wusste genau, was zu tun war, denn die beiden hatten sich zuvor etwas überlegt. Ella war sich sicher, dass sie gewinnen würde, denn sie setzte mehr Power ein, das würde Fukano den Rest geben. Beide Pokémon setzten ihre Attacken ein, welches aufeinanderprallten. Der Spukball drängte den Flammenwurf zurück, doch Fukano legte etwas nach und drängte den Spukball wieder zurück. Plötzlich knallte es und das Kampffeld stand im Rauch. Keiner wusste, was drinnen passierte. „Ich seh nichts! Gengar sei vorsichtig!!“, rief Ella. „Fukano!! Geht’s dir gut?!“, wollte Maara wissen, da auch sie nicht wusste, was genau passiert war. Als der Rauch sich legte, stand Fukano plötzlich hinter Gengar und sah ihn an. Das Geist Pokémon drehte sich langsam um und erschrak. „Fukano JETZT!!!“, rief Maara und Fukano setzte noch einmal Flammenwurf aus nächster Nähe ein. Gengar flog nach hinten und landete auf dem Boden. „Gengar??“, sagte Ella erschrocken. „Gengar ist kampfunfähig!!! Fukano ist der Sieger. Somit hat Maara den Kampf gewonnen und ist die Silvester-Prinzessin von Sprite!!“, verkündete der Kommentator und die Menge jubelte. Fukano hatte sich mittlerweile hingelegt und schnaufte. Maara rannte zu ihm und knuddelte ihren Freund. Ella kam ebenfalls an und holte ihr Gengar zurück in den Pokéball. „Glückwunsch Maara, du warst die Bessere.“, sagte Ella freundlich. „Ach, das war doch nur purer Zufall. Wäre Gengar noch einmal aufgestanden, dann hättest du gewonnen. Fukano ist mittlerweile auch total erschöpft.“, erklärte Maara, holte ihr Pokémon in den Pokéball und lächelte Ella an. „Du warst besser als ich! Das dein Fukano Flammenblitz konnte, hat mich umgehauen!“, meinte Ella lachend. „Und ich habe nicht geglaubt, das Fukano das schafft! Es war das erste Mal, das Fukano die Attacke innerhalb eines Kampfes einsetzen musste!“, sagte Maara und freute sich. „Maara? Bist du bereit?“, hörte das Mädchen plötzlich eine Stimme und drehte sich um. Sie sah den Bürgermeister mit einer Krone in der Hand. „Herzlichen Glückwunsch zum Sieg. Dein Prinz wartet schon auf dich!“, sagte der Bürgermeister und setzte dem Mädchen die Krone auf. „W-Wer ist denn Prinz geworden?“, wollte Maara wissen. „Das siehst du, wenn wir bei ihm sind!“, antwortete der Direktor lachend. Er nahm Maaras Arm und wollte sie mit sich ziehen. „Maara?“, begann Ella. „Ja?“, erwiderte das Mädchen und blieb noch einmal stehen. „Du hast nicht nur im Kampf gegen mich gewonnen, sondern auch in einer anderen Sache. Glaub mir, der Prinz wartet auf dich. Nur auf dich!!“, sagte das braunhaarige Mädchen lächelnd. Maara wusste nicht genau, was sie davon halten sollte, aber sie hatte auch keine Chance mehr zu antworten, weil der Bürgermeister sie mit sich zog. Auf dem Weg zum Prinzen erklärte er Maara, was zu tun ist.

Es ist mittlerweile schon sehr spät und sie mussten sich beeilen. Als sie beim Prinzen ankamen, wurde Maara sofort rot. „R-Ryo?“, sagte sie stotternd. „Du hast den Wettbewerb gewonnen??“, fragte er leicht kühl. „Was soll dieser Ton? Hast du mir das nicht zugetraut?“, antwortete Maara sauer. „Ihr habt keine Zeit zum Streiten! Geht, bevor es zu spät ist.“, mischte sich der Bürgermeister ein. „Verstanden! Wir bringen Lugia und Ho-Oh die Opfergaben!“, sagte Ryo. „Und das vor Mitternacht!“, fügte Maara noch hinzu. Dann drehten sie sich um und liefen den Berg hinauf.

Luna, Ella und Damiàn haben sich mittlerweile am Stand eingefunden und warteten dort auf das Feuerwerk. „Meint ihr, die beiden schaffen das?“, fragte Luna besorgt. „Mich interessiert viel eher was sie da oben machen, so allein...“, antwortete Damiàn. „Sie werden das tun, was sie sollen. Außerdem bin ich mir sehr sicher, dass sie es schaffen werden.“, sagte Ella lächelnd. Luna nickte und schaute zum Berg.

„Ryo?“, begann Maara ihn anzusprechen. „Was ist?“, wollte er wissen. Maara setzte die Krone ab und blieb stehen. „Ich bin keine Prinzessin!“, sagte sie traurig und senkte den Kopf. „Lass uns das ein anderes Mal besprechen! Ich sehe die beiden Legendären Pokémon!!“, antwortete Ryo und zeigte nach vorn. Maara hob ihren Kopf und sah nach vorn. „Du hast recht.“, sagte sie dann. „Setz die Krone wieder auf!“, meinte er und sah sie an. „Nein... ich bin der Meinung, wir sollten den Pokémon so begegnen, wie wir wirklich sind. Ich glaube nicht, das die beiden Menschen, die zum ersten Mal hier waren, adlig waren.“, erklärte Maara, dann legte sie ihre Krone auf den Boden und ging weiter. Ryo dachte kurz nach, doch dann legte auch er seine Krone ab und folgte Maara.

Lugia schreckte auf und auch Ho-Oh blickte die beiden Kinder an. „Verzeiht das wir euch Stören...“, begann Maara. „Wir haben gehört, dass ihr hungrig seid!“, beendete Ryo den Satz. Die beiden legten das Essen hin und gingen ein Stück zurück. Die beiden Legendären Pokémon blieben erstmal ruhig stehen. „Was machen die beiden eigentlich in Kanto??“, flüsterte Maara ihrem Freund zu. „Schon vergessen, wir sind hier an der Grenze von Kanto zu Jotho!“, erwiderte er ihr leise. „Du hast recht.“, antwortete sie ihm und lächelte. Plötzlich setzten sich beiden Pokémon in Bewegung und gingen zum Essen. „Oh wie süß! Sie nehmen es wirklich an!!“, sagte Maara und freute sich.

„So langsam müssten sie oben angekommen sein. Hoffentlich klappt alles.“, sagte der Bürgermeister zu einem Mann. „Ist es jemals schiefgegangen?“, wollte Ella wissen, als sie das Gespräch mitbekam. „Nein, nie. Aber ich mache mir jedes Jahr sorgen.“, antwortete der Bürgermeister. „Dann wird es auch dieses Jahr gut gehen. Vertrauen sie den beiden einfach!“, sagte Ella lächelnd.

Maara stand gespannt da und auf einmal flogen die beiden Pokémon in die Luft. „Was ist jetzt? Mochten sie das Essen nicht?“, fragte Maara besorgt. „Hast du dem Bürgermeister nicht zugehört? Die beiden müssen doch in die Luft fliegen, um die Insel zu segnen.“, antwortete Ryo ruhig. „Ja schon, aber sie kreisen doch nur über uns...“, sagte das Mädchen, doch auf einmal sah sie einen merkwürdigen Glitzer vom Himmel fallen. „Goldstaub!“ - „Und Silberstaub!“, sagten die beiden dann erstaunt. „Ich wusste, es geht gut!“, meinte Ryo und drehte sich plötzlich zu Maara um. Das Mädchen sah ihn verwirrt an, bis sie etwas in seiner Hand sah. „Weißt du, was das ist?“, fragte er. „Ein Mistelzweig! Aber was willst du damit??“, wollte sie sofort wissen. „Ich habe vergessen, ihn an der Tür zu befestigen, an Weihnachten. Deshalb hab ich ihn mitgenommen!“, antwortete er ihr und hielt ihn mit einer Hand über beide. „W-Was s-soll das??“ Maara wurde Rot. „Sag jetzt einfach nichts.“, sagte er und küsste sie dann. Das Mädchen stand einen Moment geschockt da, doch erwiderte dann den Kuss. Ho-Oh und Lugia kreisten nun genau über den beiden und ließen noch etwas von ihrem Glitzerstaub über Maara und Ryo rieseln.

Nun war die letzte halbe Stunde vergangen und vom Berg schossen die ersten Raketen, das war das Zeichen für Neujahr. „Ich wünsche euch ein schönes neues Jahr!“, sagte Ella und lächelte ihre beiden Freunde an. „Das wünschen wir dir auch!“, antworteten sie gleichzeitig. Dann ging Ella zum Bürgermeister, um ihm auch ein frohes neues zu wünschen. „Luna-chan?“, begann Damiàn. „Ja? Was?“, erwiderte Luna und hatte plötzlich eine Rose im Gesicht. „Ist die für mich?“, wollte sie verlegen wissen. „Siehst du hier noch ein hübsches Mädchen, welche die Rose verdient hätte?“, antwortete er ihr mit einer Gegenfrage. „Ella zum-“, begann sie, doch konnte nicht weiter reden, weil Damiàn ihr einen Finger vor den Mund hielt. Dann beugte er sich nach vorn und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. „Frohes neues Jahr, Luna-chan“, sagte er ruhig, aber total lieb. Lunas Herz machte einen Sprung. Sie war in dem Moment wirklich glücklich. Sie lehnte sich an ihn und schaute dann in den Himmel zum Feuerwerk. Damiàn legte seinen Arm um sie und schaute ebenfalls nach oben.

„Wir dürfen das nicht...“, sagte Maara und schaute in den Himmel. „Wieso?“, wollte Ryo wissen und hielt Maaras Hand. „Wir müssen die Erde retten und können uns dabei nicht von so etwas ablenken lassen.“, antwortete sie ihm und lehnte an ihn. Er nahm sie ihn den Arm und sagte: „Lass uns heute einfach mal nur an uns denken.“ Das Mädchen sah ihn an und lächelte.

Und damit wünschen wir euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!!! ♥
Ende~